ÜBER UNS

JMEM Hurlach

Jugend mit einer Mission (JMEM) ist eine internationale und interkonfessionelle christliche Missionsgemeinschaft. 1972 hat JMEM das Schloss in Hurlach (Oberbayern) gekauft und seither als ökumenisches Schulungszentrum ausgebaut. Damals wurde das Hurlacher Schloss von JMEM als Ausgangsstation für evangelistische Aktionen erworben. Seitdem wird das etwa 400 Jahre alte Schloss v. a. dazu genutzt, junge Menschen zu schulen, wie sie den christlichen Glauben in angemessener und Zeitgemäßer Weise weitergeben können.

Das Hurlacher Schloss war das zweite Zentrum, das von dem internationalen Missionswerk JMEM / YWAM international gegründet wurde. Mittlerweile gibt es über 1000 Zentren in aller Welt, insgesamt hat JMEM mehr als 15.000 Mitarbeiter. Heute wird das Schloss v. a. zu Schulungszwecken und als Basis für evangelistische Einsätze in Deutschland und weltweit genutzt.

JMEM Hurlach bietet verschiedene Schulungskurse und Dienste an. Wegen der Projekte im Ausland schwankt die Zahl der Mitarbeiter, die im Hurlacher JMEM-Zentrum leben, ständig; zurzeit gehören zwischen 40 und 50 Mitarbeiter der Hurlacher Dienst-Gemeinschaft an.

Von den rein evangelistischen Anfängen in den 60er Jahren mit einem Dutzend Mitarbeitern sind wir zu einer Missionsbewegung mit 18.000 Mitarbeitern in den Zweigen Evangelisation, Schulung und Barmherzigkeitsdiensteangewachsen. Nach wie vor ist unser Hauptfokus, junge Menschen für ein Leben mit Jesus und Seinen Missionsauftrag zu begeistern, nach unserem Motto: “Gott kennen lernen und Ihn bekannt machen”. Auf der anderen Seite hat uns Gott in den letzten 30 Jahren immer mehr ”in die Breite” und zu einer ganzheitlichen Evangeliums-Verkündigung gerufen, die keinen Bereich des Lebens und der Gesellschaft ausschließt:

  • ein beidseitiges Evangelium zu verkündigen durch Hilfe für den ganzen Menschen: die Barmherzigkeitsdienste.
  • Christen für ein Engagement in 7 Gesellschaftsbereichen zu schulen: durch die U of N, unsere Universität.
  • Auch Kindern, Jugendlichen und Familien Möglichkeiten zu geben, sich gemeinsam für das Evangelium einzusetzen: durch Kings Kids und Familiendienste.
  • Initiativen für Versöhnung und Gerechtigkeit (z.B. unter Moslems, gegen Menschenhandel, Schulungen) zu starten.
  • Und immer wieder Sein Ruf, die vom Evangelium unerreichten Völker dieser Erde im Fokus zu haben. Zur Erfüllung des Missionsauftrags Jesu sind verschiedene JMEM-Initiativen wie 4K, Adopt-A-People oder der Red Sea Covenant entstanden, oft in Kooperation mit anderen christlichen Werken. Unser Haupt-Mandat bleibt Markus 16,15: “Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.”

JMEM ist gerufen, interkonfessionell, international, gemäß der speziellen Kultur und Situation des Landes zu arbeiten und in dezentralisierten Dienstzweigen. Daher zeichnet unsere internationale Arbeit eine riesige Diversität aus – so unterschiedlich wie die 180 Nationen, in denen wir arbeiten. Mittlerweile kommen 43% aller JMEMer aus 140 nichtwestlichen Ländern. Dementsprechend reicht das Spektrum vom Engagement für Indianer im entlegenen Amazonasdschungel über Obdach für Prostituiertenkinder in Indien; dem Aufbau von burmanesischen Häusern nach einem Zyklon; Geschäftsgründungen im Nahen Osten und asiatischen Ländern; Gemeinwesenarbeit in Westafrika, Südamerika und Asien; Gemeindegründung unter „unerreichten“ Völkern Asiens; einer Mediensafari für junge Menschen in Südasien; christlichen Kindergärten (Mocambique, Rumänien, Ukraine); christlichen Schulen für arme Kinder (Kolumbien, Argentinien, Philippinen); Hilfe beim Wiederaufbau von zerstörten Ländern in diversen Bereichen (Kambodscha, Ruanda) bis hin zur Netzwerkarbeit für die Einheit der Christen in Deutschland oder gesellschaftsreformatorischen Initiativen in Europa.

Dem wachsenden Bedarf an fachlicher Ausbildung von jungen Christen trägt unsere “University of the Nations”Rechnung, die 1978 in Kona/Hawaii gegründet wurde und dort ihren Hauptcampus mit 7 Fakultäten hat. Ursprünglich v.a. für Studenten aus dem asiatisch-pazifischen Raum konzipiert, will sie besonders auch Studenten aus Entwicklungsländern ein Studium ermöglichen. Weltweit laufen in 550 JMEM-Zentren ca. 300 verschiedene  U of N-Kurse in 100 Sprachen. Die  U of N  bildet Christen für ein missionarisches und gesellschaftliches Engagement in 7 Gesellschaftsbereichen aus (Kunst und Sport, Wissenschaft und Technik, Medien, Erziehung, Gesundheitsfürsorge und Seelsorge, Geisteswissenschaften und Politik, Christliche Dienste) –  U of N.

Die Voraussetzung für weitere Studien, die Jüngerschaftsschule, läuft in über 200 JMEM-Zentren. Jährlich besuchen 10.000 meist junge, aber auch ältere Christen und solche im Berufsleben diesen Kurs.

Transnationale Dienste von JMEM sind neben Kings Kids, Mission Adventures und unseren Familiendiensten JMEM-Familiendienst auch Slavic Ministries. Internationale JMEM-Sportdienste (z.B. Team Xtreme International) verkündigen das Evangelium und wollen besonders kirchenferne Jugendliche und Erwachsene erreichen und ihnen Alternativen für ein Leben in Freiheit von Drogen und anderen Bindungen vermitteln. Create International verkündigt die Frohe Botschaft durch moderne Medien wie Filme, Musik und audiovisuelle Mittel unter Volksgruppen Asiens in deren Sprache, Mission Builders International helfen bei Bauprojekten von christlichen Werken und Missionaren Mission Builder.

Die caritativen Dienste von JMEM begannen 1979 mit dem Erwerb des Missionsschiffes “Anastasis” und der Arbeit in den Flüchtlingslagern Thailands. Mittlerweile helfen wir, den praktischen und physikalischen Nöten von jährlich mehr als einer Million Menschen zu begegnen und sind in ewa 120 Ländern tätig: z.B. durch Straßenkinder-Dienste und Reha-Programme in Afrika, Lateinamerika und Asien (offene Häuser, Tages- und Rehazentren z.B. in Belo Horizonte Centro Jocum und den Philippinen), zahlreiche Auffangprogramme für gefährdete Kinder und Jugendliche, Waisenhäuser (div. afrikanische Länder), Nahrung und Obdach für notleidende Flüchtlinge und Frauen in Asien und Afrika, Hilfe für Drogenabhängige Nordamerikas und Westeuropas, Aidshilfe in vielen Ländern, Ausstiegshilfe für Prostituierte, medizinische Hilfe in Ländern Afrikas und Asiens, landwirtschaftliche Projekte in Lateinamerika, Aufbau von Kleingewerben (z.B. in Thailand). In den letzten Jahren ist ein wachsendes Netzwerk von JMEMern rund um die Welt entstanden, das sich gegen Menschenhandel und andere ungerechte Strukturen engagiert, z.B. im nördlichen Afrika oder Südafrika; mittlerweile laufen viele JMEM-Schulen mit diesem Schwerpunkt   Barmherzigkeitsdienste

Auch nach 50 Jahren möchten wir besonders junge Menschen und jeden Menschen dieser Erde mit dem Versöhnungsangebot Gottes (2 Kor 5,19.20) bekannt machen  Gott kennenzulernen und eine Beziehung mit Ihm zu haben.

Weitere Infos über unsere weltweite Arbeit erhalten Sie über www.ywam.org oder die einzelnen JMEM-Zentren. Unsere Arbeit in Europa: JMEM Europa

Die Universität der Nationen (U of N) von YWAM ist an 650 Standorten in 160 Ländern aktiv und bietet Programme in rund 100 Sprachen auf der ganzen Welt an. Die U of N hat sich verpflichtet, Männer und Frauen spirituell, kulturell, intellektuell und professionell zu unterrichten und zu entwickeln.
Die U of N zielt darauf ab, Schüler dazu zu bringen, in allen Bereichen der Gesellschaft und in allen Nationen zu dienen. Das Ziel der U of N ist es, den Schülern beizubringen, die biblische Wahrheit praktisch anzuwenden und den Missionsbefehl zu erfüllen (Matthäus 28: 18-20).
Das U of N bietet Associate-Abschlüsse, Bachelor-Abschlüsse und Master-Abschlüsse von seinen sieben Hochschulen. Die sieben Colleges wurden entworfen, um Gottes Wahrheit und Hoffnung in die sieben einflussreichsten Bereiche der Gesellschaft zu bringen.

Diese Hochschulen sind:

  • Hochschule der Künste und Sport
  • Hochschule der christlichen Dienste
  • Hochschule für Kommunikation
  • Hochschule für Seelsorge und Gesundheitswesen
  • Hochschule für Bildung
  • Hochschule für Geisteswissenschaften und Internationale Studien
  • Hochschule für Wissenschaft und Technologie

Es gibt auch sechs interdisziplinäre Zentren:

  • Gemeindeentwicklungszentrum
  • Das Zentrum für Jüngerschaftsschulen
  • Das Familien-Ressourcenzentrum
  • Das Studentenmobilisierungszentrum
  • Das GENESIS Zentrum
  • Das Zentrum für europäische Studien

Mehr info unter:  www.UofN.edu

Schloss Geschichte

Notizen zur Geschichte des Hurlacher Schlosses

Das Hurlacher Schloss, das vermutlich um das Jahr 1610 von der Adelsfamilie Fugger gebaut wurde, wechselte im Lauf seiner Geschichte immer wieder den Besitzer.

Charakteristisch für das weithin sichtbare Gebäude sind die Stufengiebel und die vier achteckigen Erkertürme mit ihren kupfernen Turmhauben (»Zwiebeltürme«), die von vergoldeten Kugelknäufen bekrönt werden.

In der langen Reihe der Hurlacher Hofmarksherren ist der kurfürstliche Kammerherr Sebastian von Pemler (1718-1772) besonders interessant, weil er in seinen akribisch geführten Tagebüchern der Nachwelt einiges über die Lebensweise des Landadels in seiner Zeit überliefert hat.

In den Jahren 1898 und 1899 ließ Otto Freiherr von Schnurbein das Schloss grundlegend renovieren. Durch die Erweiterungsbauten der folgenden Jahre erhielt die Anlage ihre jetzige Gestalt: Der Zinnenturm über der Durchfahrt, die Anbauten mit ihren Jugendstil-Schmiedearbeiten und der Arkadengang setzten markante Akzente.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss zunächst zur Unterbringung von Flüchtlingen und dann als Kinderheim genutzt.

Seit 1972 wird das Schloss von dem ökumenischen Missionswerk Jugend mit einer Mission, das 1991 eine Renovierung der Fassade durchführen ließ, als Schulungszentrum genutzt.

Jugend mit einer Mission hat 18 Grundwerte, an denen wir uns ausrichten. Gott kennen und ihn bekannt machen sind nur zwei davon. Grundsätzlich fühlen wir uns berufen zu einem Leben in:

  • Anbetung
  • Bekenntnis & Verkündigung
  • Gebet & Fürbitte
  • Heiligkeit und
  • Gemeinschaft

Jugend mit einer Mission (JMEM) wurde 1960 gegründet und ist ein internationales und interkonfessionelles Missionswerk. Loren Cunningham war die treibende Kraft dieses Missionswerk ins Leben zu rufen. Sein Traum war es „Wellen“ junger Menschen in alle Welt gehen zu sehen, die den Menschen das Evangelium bringen und einen positiven Unterschied in dieser Welt machen. Das Motto von JMEM war und ist:

Gott kennen und ihn bekannt machen!

Dies sind zwei der insgesamt 18 Grundwerte, nach denen sich die Dienste in JMEM auf der ganzen Welt ausrichten. Das Ziel ist Menschen mit Gott bekannt zu machen und sie dazu auszurüsten die Liebe Gottes an andere weiter zu geben. JMEM hat drei grundsätzliche Methoden, um dieses Ziel zu erreichen:

  1. Schulung
  2. Evangelisation und
  3. karitative Dienste

Übersicht über die Arbeit von JMEM International

Mehr Informationen (in englisch): www.ywam.org

Hurlach ist ein Dorf in Südbayern zwischen Augsburg und Landsberg am Lech. Das Hurlacher Schloss mit seiner langen Geschichte ist eines der Wahrzeichen des Dorfes. Es wurde vor etwa 400 Jahren gebaut und wird seit über 30 Jahren als Schulungszentrum des Missionswerks Jugend mit einer Mission (JMEM) genutzt.

Informationen über unser Dorf und Fotos von Hurlach gibt es auf der Hurlacher Gemeinde-Website.

Jugend mit einer Mission Hurlach ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und auf die Spenden von Freunden und Interessierten angewiesen.

Spenden können für spezifische Arbeitsbereiche oder für das Zentrum allgemein gemacht werden. Eine Spendenbescheinigung stellen wir Ihnen gerne aus.

Für interessierte Sponsoren gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

Hier klicken

Wer Interesse hat ehrenamtlich bei uns mitzuarbeiten, kann sich per E-Mail an unsere Personalabteilung wenden bzw. anrufen: 08248/ 122 – 42 (Wer bei JMEM Mitarbeiter wird, absolviert zuerst eine so genannte »DTS«.)

Engagement als »Mission-Builder«

Wer für ein paar Tage oder Wochen helfen möchte oder vielleicht sogar eine entsprechende Berufsausbildung hat, kann sich als »Mission-Builder« bewerben.

Wir suchen: 
  • ehrenamtliche Mitarbeiter in der SBS (Schule für Bibelstudium) mit abgeschlossenem SBS Studium
  • ehrenamtlichen Koch
  • ehrenamtliche Mitarbeiter im Bereich Gastfreundschaft